8&30 - ACHT UND Dreissig
Studioalbum, 6.2.2026
In 38 Jahren sammelt man viele Erfahrungen und Gefühle, Ideen, Erfolge und Misserfolge. Man wächst und reift, an sich selbst, an anderen, an der Umwelt. Dieses Album ist die Essenz aus "ACHT UND DREISSIG" Lebensjahren: Ein klanglich bewusst reduziertes Sammelsurium aus Optimismus, Hoffnung und einer Prise Schmäh.
Ein Jahr lang hat der Wiener Mundartmusiker an diesem Album gearbeitet. Für den neuen Sound hat er Produzent Markus Manahl gewinnen können. Ein Jahr voller Fokus auf die Studioarbeit. Das Ergebnis ist ein sehr puristisches, reduziertes, klanglich sehr direktes. Die Herangehensweise: drei Takes pro Song, einer davon landet auf der Platte. Ohne viel Nachbearbeitung, ohne den üblichen Studio-Perfektionismus. „Die Songs sollten ehrlich und nahbar klingen", sagt K.WIENA.
Thematisch kreist „8&30" um die Fragen, die nahezu jeden nahe der Mitte des Lebens (statistisch betrachtet) irgendwann einholen: War das jetzt alles? Kommt da noch was? Und wenn ja – wie groß darf man eigentlich träumen?
„Komm mit mir" beschwört den uralten Traum vom Abhauen. Ob ans Meer, in die Berge oder einfach weg vom Alltag. Den Traum, den man sich als Zwanzigjähriger vorgenommen hat, und bei dem dann das Leben dazwischen kam. Das Lied „Warum" fragt ganz ohne Zynismus: Warum nicht alles anders? In einer Welt, in der scheinbar das Chaos regiert kann man doch erst recht alles anders machen als die anderen. Und wenn es nur bedeutet, aufzustehen und zu sagen: Nicht mit mir! Die Single „Scheiß di net an!" brachte das schon im November auf den Punkt, ganz nach dem Chorus-Motto: “Trau di, mach die Pappn auf. Hab a bissl Selbstvertraun!”
Der Albumtitel ist übrigens eine Biografie in Kurzform. 38 Jahre alt ist K.WIENA. Mit acht bekam er sein erstes Schlagzeug, mit dreißig begann er in Mundart zu singen. „Alles, was ich sagen wollte, hat sich im Dialekt einfach besser verpacken lassen", sagt er. Die große Bühne sucht er nicht. Was für ihn zählt: „Menschen erreichen, die so ticken wie ich. Die in der Mitte der Gesellschaft stehen, nach links und rechts blicken und sich fragen: Wo und wann sind wir da falsch abgebogen? (Song-Zitat “Miteinand")